Pflanzanleitung 

Bäume pflanzen: So geht`s!

 

Wann wird gepflanzt?

Wurzelnackte Bäume können im Herbst als auch im Frühjahr gepflanzt werden. Aus diesem Grund erstreckt sich unsere Verkaufsperiode von Anfang November bis Ende April. Eine Herbstpflanzung bietet gegenüber einer Pflanzung im Frühjahr einige Vorteile: Besserer Bodenschluss durch Winterfröste, erste Wurzelbildung während des Winters, besserer Austrieb im Frühjahr und dadurch schnellerer Ertragseintritt. 

Grundsätzlich ist eine zügige und rasche Pflanzung nach Kauf unserer wurzelnackten Bäume empfehlenswert. Möchten Sie aber mit der Pflanzung noch warten, empfehlen wir, die Bäume in lockerer Erde „einzuschlagen“. Das bedeutet, die Wurzeln des Baumes provisorisch mit feuchter Erde zu überdecken. So kann der Baum über längere Zeit gelagert werden. Die Erde muss dabei immer feucht bleiben.


 

Wo pflanze ich meinen Baum?

Bei der Wahl des Standortes ist ein Blick in die Zukunft gefragt. Wählen Sie einen Ort aus, der Ihrem Baum auch in zukünftigen Lebensjahren genug Freiraum zum Wachsen bietet. Generell bevorzugen Obstbäume sonnige Lagen, Halbschatten stellt aber ebenfalls kein Problem dar. Aprikosenbäume eignen sich am besten an einer Hauswand. Dessen Abwärme schütz den Ertrag vor Blütenfröste. 

Steht der Standort einmal fest, beginnt die eigentliche Arbeit. 

 

So geht`s!

Mit Hilfe eines Spatens oder einer Schaufel heben Sie nun ein Loch aus. Unabhängig von Baumart und -form ist ein 25 Zentimeter (cm) tiefes und 40-50 Zentimeter (cm) breites Loch im Boden zu öffnen. Die Erde im und um das Loch sollte dabei etwas gelockert werden. Die Beimischung von Kompost oder Pflanzerde im Wurzelbereich wirkt sich an dieser Stelle positiv aus. Mit der ausgehobenen Erde wird das Loch nun vollständig zugedeckt. Der Wurzelansatz soll nur wenige Zentimeter unter der Erde liegen, die Veredelungsstelle dagegen eine Handbreite darüber. 


 

Pfahl zur Stabilisierung

Säulenbäume benötigen keinen Pfahl. Sie sind von Natur aus standfest. Bei Apfelbuschbäumen (Niederstamm) ist ein 2,5 Meter langer, imprägnierter Pfahl mit einer Zopfstärke von 4 – 5 Zentimeter (cm) empfehlenswert. Bei Birnen-, Kirschen-, Aprikosen-, Nektarinen-, und Zwetschgenbuschbäumen genügt bereits ein Pfahl ab einer Länge von 1,20 m. Bei Hoch- und Halbstämmen sorgt ein Pfahl ab einer Länge von 2 Meter für ordentliche Standfestigkeit. Für besonders guten Halt sollte der Pfahl mindestens 50 Zentimeter in den Boden eingeschlagen werden. Am Baum befestigt wird er mit witterungsresistenter Schnur oder Industrieband. Endsprechendes Material kann in jedem Baumarkt bezogen werden.


 

Anti-Mausfrass

Immer wieder fallen Bäume den Wühlmäusen zum Opfer und stellen sich so direkt zwischen Sie und Ihrem Obst aus eigenem Garten. Zur Vorbeugung gibt es zwei erwähnungswerte Methoden. Das Einsetzen eines Drahtgeflechts ist die erfolgversprechendste, aber auch die aufwendigste Variante. Dabei werden die Wurzeln mit einem verzinkten Drahtgeflecht (mind. 1 m²) und einer Maschengrösse von 1.5 Zentimeter (cm) eingepackt. Das Drahtgeflecht soll dabei 10 bis 15 Zentimeter (cm) aus dem Boden ragen und eng am Stamm anliegen. Schlupflöcher müssen vermieden werden.

Ebenfalls sehr wirksam ist es, die Erdoberfläche im 50 Zentimeter Radius um den Stamm herum offen und grasfrei zu halten. Ein gelegentliches Hacken ist ebenfalls förderlich und schützt zudem vor Austrocknung. Ansonsten hält auch Mähen bis an den Baumstamm die gefrässigen Mäuse fern.

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